TIPPS FÜR DAS KOMPOSTIEREN IM WINTER

Verkürzen Sie die Wartezeit auf die neue Gartensaison, indem Sie Ihren Kompost auf die ersten warmen Frühlingstage vorbereiten.

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FOLGENDE PUNKTE SOLLTEN SIE BEACHTEN:

  • Im Winter fallen wenig grobe Gartenabfälle an, die der Kompost für ein gutes Klima braucht. Lagern Sie bereits im Herbst Astwerk und trockenes Gras ein.
  • Entsorgen Sie kein zu feuchtes Biomaterial auf dem Winterkompost. Die gefrorenen Abfälle können bei Tauwetter faulen.
  • Nutzen Sie Holzasche aus dem Kamin, um den Säurehaushalt des Komposthaufens im Gleichgewicht zu halten.
  • Schützen Sie den Komposthaufen vor zu viel Nässe durch Schnee und Regen.

SORGEN SIE FÜR DIE RICHTIGE STRUKTUR

Komposthaufen bestehen aus verschiedenen Schichten. Diese Lagen sorgen für eine gute Durchlüftung und unterstützen den Verrottungsprozess. Es sollte daher immer grobes Biomaterial untergemischt werden. Spätestens im Herbst sollten Sie trockenes Gras und die Reste des Baumschnitts lagern, um während der Wintermonate richtig zu kompostieren.

PERFEKTE BEDINGUNGEN SCHAFFEN

Eigentlich mag es der Kompost warm und feucht. Im Sommer sollten Sie ihn, bei lang anhaltender Trockenheit, gießen. Im Winter hingegen, sollte man auf zu nassen Bioabfall verzichten. Der Abfall könnte gefrieren und bei Tauwetter zu faulen anfangen. Das ist nicht nur schlecht für die Kompostqualität, sondern kann auch zu einer starken Geruchsbelästigung führen.

ASCHE IM KOMPOST

Holzasche enthält Kalk-, Phosphat- und Kaliumverbindungen, die sich positiv auf den Säuregehalt des Komposthaufens auswirken. Wenn Sie einen Kamin haben und mit Holz heizen, können Sie die Asche sammeln und einmal pro Woche untermischen. Streuen Sie nur eine dünne Schicht auf den Kompost. Anschliessend legen Sie wieder Grobschnitt und organisches Material auf. Bei falscher Anwendung kann ein günstiger Salzgehalt schnell kippen, was sich schlecht auf den Kompost und die Kompostwürmer auswirkt. Achtung: Kohlenasche gehört nicht auf den Kompost!

SCHUTZ VOR SCHNEE UND REGEN

Mit einem Jutesack, Kompostvlies oder einer Mulchfolie können Sie den Kompost vor zu viel Nässe, aber auch vor dem Austrocknen, schützen. Wofür Sie sich auch entscheiden: Achten Sie darauf, dass das Abdeckmaterial luftdurchlässig ist. Luftmangel stoppt die Verrottung und leitet den Fäulnisprozess ein.

ALTERNATIVE LÖSUNGEN:

Wer keinen Grobschnitt im Herbst einlagern konnte, oder wem das Pflegen des Komposts während des Winters zu aufwendig ist, der kann zwischenzeitlich auf die Biotonne umsteigen. Decken Sie trotz allem die Komposthaufen im Winter ab. Sämtliche Arbeitsschritte fallen bei der Nutzung eines Schnellkomposters weg. Dieses geschlossenen System sorgt durchgehend für perfekte Bedingungen und verkürzt die Verottungszeit.

FRAGEN SIE IHREN FACHBERATER!

Sie haben Fragen zum Kompostieren? Dann besuchen Sie uns in einem Lagerhaus in Ihrer Nähe. Unsere Mitarbeiter geben Ihnen gerne Auskunft!