Den Holzzaun gegen Feuchtigkeit schützen

Ein Holz-Gartenzaun ist ein Naturprodukt. Eindringende Feuchtigkeit und Pilze können dem Holz arg zusetzen. Damit kein Schaden am Zaun entsteht, sind ein paar Dinge zu beachten.

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© RWA

Pfosten von Zäunen, Pergolen, Sichtblenden etc. sollten durch Aufbocken auf Stützfüße vom Erdreich getrennt werden. Der Kontakt der Zaunpfosten mit dem Erdboden ist auf jeden Fall zu vermeiden. Sie nehmen sonst Feuchtigkeit aus dem Erdreich auf und werden von den dort vorhandenen Pilzen, Mikroorganismen und auch von tierischen Schädlingen angegriffen. Von Pilzen befallene Hölzer sind äußerst anfällig gegenüber Fäulnisentwicklung.

Auch gestautes Regenwasser kann zu dauerhaften Schäden führen. Ermöglichen Sie einen schnellen Regenabfluss durch abgeschrägte Kanten. Pfosten können zudem mit dekorativen Schutzkappen versehen werden, damit Feuchtigkeit nicht über die Stirnfläche ins Innere eindringt. Bei der Wahl der Schrauben sollte man auf feuerverzinkte Schrauben achten, da diese extrem witterungsbeständig sind.

Für Holzzäune sollten Harthölzer oder kesseldruckimprägnierte Nadelhölzer verwendet werden. Wer sich für Holzzäune aus Tropenhölzern entscheidet, sollte darauf achten, dass diese mit dem FSC-Siegel versehen sind.

Ein regelmäßiger Schutzanstrich mit einer Holzschutz-Lasur oder Holzlack verlängert die Haltbarkeit des Gartenzauns.

Holzzäune und fachkundige Beratung bekommen Sie in Ihrem Lagerhaus.

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