Wasserbehälter und Wasserleitungen vor dem Einfrieren schützen

Frostschäden lassen sich durch ein paar einfache Maßnahmen vermeiden.

Wasserhahn im Außenbereich
Sperren Sie den Zulauf, wenn Sie eine Wasserleitung außerhalb des Hauses haben © RWA
Sobald der erste Frost kommt, können große Schäden entstehen. Dies betrifft zum einen die Pflanzen, die eventuell eingehen. Zum anderen sind durch Frost aber auch Wasserleitungen, Pumpen, Regentonnen oder andere Wasserbehälter gefährdet. Denn sobald das Wasser gefriert, kann der Behälter durch die Ausdehnung des Eises beim nächsten Tauwetter Risse bekommen.

Das ist vor dem ersten Frost zu tun:

  • Wenn Sie eine Wasserleitung außerhalb des Hauses haben, sperren Sie deren Zulauf. Öffnen Sie danach den Außenhahn, damit das in der Leitung stehende Wasser abfließt und es so zu keinen Frostsprengungen kommen kann. Danach drehen Sie den Hahn wieder leicht zu, ohne ihn ganz zu schließen.
  • Lassen Sie das Wasser im Springbrunnen und in der dazu gehörenden Pumpe ab. Wenn sich die Pumpe abbauen lässt, lagern Sie diese den Winter über am besten im Haus.
  • Besitzen Sie einen Teich, sollten Sie nicht nur Laub, sondern auch die Blätter von Seerosen und anderen Schlingpflanzen herausholen. Falls diese sich auflösen, bildet sich nämlich Bodenschlick. Die harten Stängel, etwa von Rohrkolben oder Binsen, bleiben stehen und sorgen später im gefrorenen Teich für einen Sauerstoffaustausch zwischen dem Teichwasser und der Luft.

Fragen Sie Ihren Fachberater

Sollten doch einmal Schäden durch Frost entstehen, besuchen Sie Ihr Lagerhaus und fragen Sie unsere Experten.