Brotgetreide - Weizen: Wieder mehr Bewegung am Markt

Oktober 2014: Verkäufer halten sich aufgrund der niedrigen Preise zurück.

Die Fundamentaldaten beim Brotgetreide sind unverändert, jedoch kam in den letzten beiden Wochen (Stand 29. Oktober 2014) Bewegung in den Markt. EU-Weizen, im Speziellen ex Frankreich und Rumänien, ist sehr konkurrenzfähig, wobei mittlerweile um über 8 % zum Vergleichszeitraum der letzten Kampagne mehr verkauft wurde. Hintergründe für die Preisfestigung der letzten Tage für schwachen Weizen sowohl am Futuresmarkt, wie am Kassamarkt, ist die Zurückhaltung der Verkäufer aufgrund der niedrigen Preise. An der Euronext, wo die Kurse bereits einen sehr niedrigen Preis (Stand 29. Oktober 2014) erreichten, waren Spekulanten von dem Einstiegsniveau angezogen und traten als Käufer auf.

In Italien, Frankreich aber auch in vielen anderen europäischen Ländern weist der Mais zum Teil hohe DON-Werte auf, was eine vermehrte Nachfrage nach Futterweizen nach sich zieht. Große Preissprünge nach oben sind auch beim Durumweizen zu verzeichnen, da aus Kanada (einem der weltweit größten Produzenten) Qualitätsprobleme gemeldet wurden.
Dieser Marktbericht dient lediglich der unentgeltlichen und unverbindlichen Information, er stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung der erwähnten Produkte dar und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Kurse und andere Zahlenangaben ausdrücklich vor.
Autor:
Roman Schwarz, RWA
Artikel drucken Artikel empfehlen