Hohe Grundfuttererträge und Grundfutterqualität

ÖAG empfohlene und auf Ampferfreiheit kontrollierte Qualitätssaatgutmischungen von Die Saat garantieren hohe Standards. So legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Grundfutterproduktion.

DIE SAAT Grünlandsortiment DIE SAAT Grünlandsortiment DIE SAAT Grünlandsortiment
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Die Qualität einer Saatgutmischung (Neuansaaten, Grünlandnachsaat oder Übersaat) bestimmen:
  • die Artenzusammensetzung,
  • die verwendeten Sorten,
  • sowie die Saatgutqualität (Reinheit, Keimfähigkeit und Ampferfreiheit).
Kontrolliert werden die Einzelkomponenten auf Keimfähigkeit, Reinheit und Besatz nach den Die Saat-Auslesenormen und den ÖAG-Normen, die weit über den EU-Normen liegen. Kontrolliert wird aber auch die fertige Qualitätssaatgutmischung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die kontrollierte Ampferfreiheit gelegt.

Österreich stellt mit seinen sehr unterschiedlichen Klimaregionen hohe Ansprüche an die eingemischten Kulturarten und Sorten. Bei den Sorten sind Ausdauer, Winterfestigkeit, Resistenz gegen Krankheiten wie z.B. Rost, Septoria, Fusarien, Anfälligkeit auf Schneeschimmel, die Nachtriebsstärke und Narbendichte von großer Bedeutung. Um die besten Empfehlungen abgeben zu können, werden in Österreich Wertprüfungen für Gräser und Leguminosen durchgeführt.

Trotz sorgfältiger und gezielter Bewirtschaftung können in Grünlandbeständen unerwünschte Pflanzenarten aufwachsen – da diese meist natürlich vorkommen und sich der Bewirtschaftung optimal anpassen können. Ein frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen der Pflanzenbestände ist daher äußerst wichtig, denn: Grün ist nicht immer gut!
Zusammensetzung von Grünlandbeständen Zusammensetzung von Grünlandbeständen Zusammensetzung von Grünlandbeständen
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Erfolgreiche Nachsaat und Übersaat

Entspricht ihr Grünlandbestand nicht mehr der idealen botanischen Zusammensetzung, dann kann bei frühzeitigem Erkennen eine Grünlandnachsaat oder Übersaat den Ertrag und die Qualität verbessern.

Wichtig für das Gelingen einer Nachsaat oder Übersaat:
  • Im Alpenraum bevorzugt im Frühjahr durchführen; Sommersaat nur bis 25. August oder Mitte September bei Nachsaatgutmischungen ohne Klee.
  • Bodentemperatur mindestens 10 ° C - zeigt sich durch Ergrünen der Grasnarbe.
  • Nachfolgende Niederschläge.
  • Frühzeitiger Schnitt (bei ca. 15 cm) des Folgeaufwuchses.
  • Gute Saattechnik und Maßnahmen setzen, welche die Neuansaat fördern.
  • Düngung nur durchführen, wenn unbedingt notwendig, da Altnarbe gefördert werden würde.
  • Beste Saatgutmischung mit leistungsfähigen Arten und Sorten.
Bei Grünlandbeständen mit mehr als 50 % minderwertigen Gräsern, Beikräutern und Unkräutern oder sehr großer Lückigkeit (Wühlmäuse, Wildschweine, Käferlarven, Witterung ...) sollte bei allen Risiken, die eine Neuansaat mit sich bringt, diese einer Nach- oder Übersaat vorgezogen werden.

Bei Neuansaaten wählen Sie aus dem Sortiment von Die Saat-Qualitätssaatgutmischungen nach Nutzungsrichtung und Standort die geeignete Qualitätssaatgutmischung aus und sichern Sie sich bei sorgfältiger Bewirtschaftung beste Grundfutterqualität für Ihren Erfolg im Stall
Saatgutmischungen von DIE SAAT Saatgutmischungen von DIE SAAT Saatgutmischungen von DIE SAAT
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Autor:
DI Dr. Marianne Hietz, RWA Saatgut Produktmanagement Sämereien
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