Überwiegend stabile Verhältnisse am EU-Schweinemarkt

Notierung sinkt in Österreich um 2 Cent.

Wien, 27. März 2015 (aiz.info). - Mit geringfügigen Auf- und Abwärtsbewegungen im 1 bis 2 Cent-Bereich halten sich derzeit am europäischen Schweinemarkt die Notierungen im Durchschnitt die Waage. In Deutschland geht man von einem sich zeitnah räumenden Markt und eher schwierigen Verhältnissen im Fleischhandel aus. Die Erwartungen an das Feiertagsgeschäft waren optimistischer bemessen, der heuer frühere und damit kühlere Ostertermin dürfte dabei eine kontraproduktive Rolle spielen. Die deutsche Notierung bleibt jedenfalls unverändert. In Frankreich (+0,6 Cent) hofft man auf passendes Wetter im April, um eine für das Überleben der Bauern dringend erforderliche Preiserhöhung erreichen zu können.

Gut versorgt zeigt sich der österreichische Schweinemarkt. Ein um gut 2% größeres Schlachtvolumen im März, verglichen mit dem Vorjahr, sorgt für anhaltenden Warendruck am Fleischsektor. Auch das frische Angebot übersteigt mancherorts das Bestellvolumen. Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf eine reduzierte Schlachtkapazität am Osterwochenende wurde die heimische Notierung um 2 Cent zurückgenommen. Der Mastschweinepreis sinkt somit auf 1,43 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,33 Euro).

"Einzelne Handelsketten starten in der Karwoche mit dem Angebot von marinierten Kottelets in die Grillsaison. Zum Gelingen dieser Aktion sollte aber das Wetter mitspielen, was ein willkommener Beitrag zur Stabilisierung der Marktlage wäre", fasst Johann Schlederer von der Schweinebörse die kurzfristigen Aussichten zusammen.
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