Reichliches Angebot am heimischen Kartoffelmarkt

Inlandsnachfrage zufriedenstellend - Exportsituation bleibt schwierig.

Wien, 27. August 2014 (aiz.info). - Am österreichischen Kartoffelmarkt bleibt das reichliche Angebot das bestimmende Thema. Regional kommt es zwar witterungsbedingt immer wieder zu Rodeunterbrechungen, die verfügbaren Mengen sind trotzdem mehr als ausreichend. Neben den Anschlusssorten gibt es auch noch immer Frühsorten, die auf ihre Vermarktung warten. Die Absatzsituation präsentiert sich weiterhin zweigeteilt: Mit der Inlandsnachfrage ist man momentan überaus zufrieden. Das nahende Ende der Sommerferien sowie die kühlen Temperaturen sorgen für entsprechende Impulse. Der Exportmarkt bleibt dagegen schwierig, Ausfuhren sind nur mit entsprechenden Preiszugeständnissen möglich, teilt die Marktabteilung der LK NÖ mit.

Die Erzeugerpreise stehen tendenziell unter Druck. Für mittelgroße Ware werden in Ostösterreich noch bis zu EUR 10,- je 100 kg bezahlt, Übergrößen werden mit EUR 3,- bis EUR 6,- übernommen. In der Steiermark liegen die Erlöse für mittelfallende Ware weiterhin bei EUR 9,- bis EUR 12,-. In Oberösterreich hat der Preis für schalenfeste Ware auf EUR 12,- je 100 kg nachgegeben.

In Deutschland werden die Rodungen immer wieder von Niederschlägen behindert. Das Angebot reicht trotzdem leicht aus, da die Nachfrage ferienbedingt noch sehr überschaubar ist. Die Erträge sind hoch und können dort, wo keine Reifeförderung erfolgt ist, weiter zulegen. Der Druck auf die Erlöse hält unvermindert an. Zu Wochenbeginn wurden Erzeugerpreise zwischen EUR 10,- und EUR 12,- je 100 kg genannt.
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