EU-Schweinemarkt: Flüssiger Warenstrom entlang der gesamten Kette

Österreich: Mastschweine-Notierung auf dem Vorwochenniveau fixiert.

Wien, 23. September 2016 (aiz.info). - Der europäische Schweinemarkt ist weiterhin von einer tendenziellen Knappheit bei Lebendtieren geprägt. An dieser bereits seit Mai andauernden Konstellation hat sich auch im Monat September, der üblicherweise durch substanzielle Angebotssteigerung den Markt dreht, nichts geändert. Damit können sich in Deutschland, wo die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch ihren Basispreis für Schlachtschweine unverändert fortschreibt, sowie in Frankreich die zuletzt angezogenen Notierungen gut behaupten. Spanien und Italien melden ebenfalls ein knappes Schweineangebot, wohl auch wegen der Hitze der vergangenen Wochen.

In Österreich tat die Preissteigerung der vergangenen Woche dem reibungslosen und markträumenden Abfluss schlachtreifer Schweinepartien keinen Abbruch. Quer durch alle Absatzrichtungen ist emsiges Treiben zu beobachten. Auch das frische Schweineangebot zeigt keine steigende Tendenz. Vor diesem Hintergrund wurde an der hiesigen Börse die Mastschweine-Notierung auf dem Vorwochenniveau von 1,67 Euro/kg (Berechnungsbasis: 1,57 Euro) fixiert.

"Derzeit überwiegen die Anzeichen auf ein Anhalten des flüssigen Marktverlaufes. Die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Toppen des bisherigen Jahreshöchstpreises dürfte aber nicht mehr allzu groß sein", so Johann Schlederer von der Schweinebörse zu den kurzfristigen Marktaussichten.