OÖ: Katastrophenfonds entschädigt Waldbesitzer bei Eis- und Schneebruchschäden

Etwa 30.000 Festmeter Schadholz bei jüngsten Ereignis angefallen.

Linz, 19. Dezember 2014 (aiz.info). - Bei den zu Monatsbeginn vor allem in Niederösterreich und der Steiermark aufgetretenen extremen Eisbruchschäden in den Wäldern ist Oberösterreich glücklicherweise glimpflich davongekommen, allerdings sind auch in diesem Bundesland insgesamt rund 30.000 fm (Festmeter) Schadholz angefallen. "Für die Aufarbeitung von flächigen Schäden wird den betroffenen Waldbesitzern eine Entschädigung aus dem Katastrophenfonds des Landes gewährt", teilt der zuständige Landesrat Max Hiegelsberger heute mit. Die Schadfläche muss mindestens 0,5 ha betragen und kann sich auch aus Einzelflächen von mindestens 0,1 ha Größe zusammensetzen. Die Beihilfe beträgt je nach Bringungssituation 1.000 Euro beziehungsweise 1.500 Euro je ha und ist über die Gemeinde zu beantragen.

"Sicheres Aufarbeiten hat oberste Priorität. Das betrifft die notwendige Schutzbekleidung genauso wie die richtige Arbeitstechnik. Auch die erhöhte Gefährdung durch Sekundärschädlinge wie Pilze und Borkenkäfer ist zu beachten", betont Hiegelsberger. Eine kompetente Beratung bieten die Forstdienste der Bezirkshauptmannschaften und der Bezirksbauernkammern an.
Artikel drucken Artikel empfehlen