EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise tendieren überwiegend stabil

Österreich: Preisdruck bei schwächeren Schlachtkuh-Qualitäten hält an.

Wien, 1. September 2015 (aiz.info). - Die Situation am europäischen Rindfleischmarkt bleibt auch in der laufenden Woche im Wesentlichen unverändert. Bei den Jungstieren sind Angebot und Nachfrage weitestgehend ausgeglichen, die Notierungen tendieren daher überwiegend stabil. Bei Schlachtkühen ist der Markt weiterhin unter Druck, die Preise sind leicht rückläufig.

In Österreich zeigen sich Angebot und Nachfrage bei Jungstieren ausgeglichen. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot regional sehr unterschiedlich aus, der Preisdruck bei mittleren und schwächeren Qualitäten hält weiterhin an. Knapp bleibt das Angebot an Schlachtkälbern, die Erlöse können leicht zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,50 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,22 Euro. Für Kühe dürften nunmehr 2,40 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern steigt die Notierung auf 5,65 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.
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